KIRCHEN+KLÖSTER

 

 

OBERSTDORF:

 

Lorettokapellen

Wallfahrtskapellen als Endpunkt der Kreuzwegstationen vom Dorf nach Lo-

retto. Führung: Montag 17.00 Uhr ab Pfarrkirche.

Standort: unterhalb des Krappberges.

 

 

 

 

Seelenkapelle

Kriegsgedächtniskapelle, erstmals 1524 als Beinhaus und ab 1550 als Totenkapelle erwähnt. Fresken aus der Mitte des 16. Jahrhunderts an der Nordseite.

 

 

 

 

Pestkapelle

Sakrales Kleinod aus der Pestzeit 1634/35, als von 1200 Einwohnern im

Bergdorf Oberstdorf 800 der Pest zum Opfer fielen. Rechte Außenseite der Kapelle mit Türmchen und Schindeldach, sowie zwei Holzplastiken, die den hl. Sebastian und den Pestheiligen hl. Rochus darstellen. 1950 neu erstellt.

Standort: Ecke Küfer-/Weststraße.

 

 

 

 

 

 

Klausen-Kapelle

Erbaut im 16. Jh. Dem hl. Nikolaus von Myra geweiht. 1868 nach den Plä-

nen von Georg v. Stengel umgebaut. Zerstörter Grabstein von Ulrich

Kappeier, Hauptmann von Oberstdorf u. zerstörte Fresken an der West-

wand. Neugotischer Altar von Joh. Kragler. Altarblatt signiert von Joh. v.

Schraudolph 1869. 1940 restauriert.

Standort: am Ortsausgang auf der Straße nach Sonthofen.

 

 

 

 

 

 

 

Kapelle Jauchen

1695 als Kapelle ohne Meßerlaubnis erstmals erwähnt. Altar mit gemauer-

ter Mensa, darauf bemalte Predella mit Marientod. Heiliggeisttaube aus

dem späten 17. Jh. Bäuerliche Heiligenfiguren Rochus und Wendelin aus

dem 18./19. Jahrhunder.

Standort: auf dem Jauchener Bergrücken oberhalb der Straße ins Kleinwalsertal.

 

 

 

 

 

 

St. Anna-Kapelle

Holzbau der Spätrenaissance mit volkstümlichen Fresken. Darstellung des

jüngsten Gerichtes an der Westwand. Flügelaltaltar von 1568.

Standort: Ortsteil Rohrmoos

 

 

 

 

Kapelle St. Fabian und Sebastian

erbaut im 16. Jh. Schindelgedecktes Satteldach und hochragender Dachreiter mit Spitzhelm. Stadelähnlicher Brettervorbau am Westeingang. Nordfenster aus dem 18. Jh. Im 19. Jh. Chorbogen verändert. Hochbarocker Altar um 1720.

Standort: Ortsteil Kornau Richtung Walserschanze

 

 

 

 

 

 

Kapelle St. Wendelin

1848 erbaut unter Beibehaltung einer älteren Feldkapelle. Altartriptychon

von Alfred Gottwald, Bonn von 1938. Bilder des späten 18. Jh.

Standort: Ortsteil Birgsau im mittleren Stillachtal.

 

 

 

 

Kapelle Christi Geburt

Kapelle mit kleinem verschindelten Satteldach und Dachreiter aus dem 19.

Jh. Spitzhelm aus dem 16. Jh. 1695 unter dem Titel Marien-Krönungs-Ka-

pelle mit Meßerlaubnis erwähnt.

Standort: Ortsteil Spielmannsau im Trettachtal.

 

 

 

 

 

Marienkapelle

Erbaut im 17. Jh. Dreiseitiger Chorschluß und verschindeltes Satteldach mit Dachreiter. Altaraufbau des frühen 18. Jh. mit Mittergottes.

Standort: Ortsteil Gerstruben am Eingang des Dietersbachtals.

 

 

 

 

 

Kapelle St. Katharina

1695 in der Pfarrbeschreibung von 'Enatsbach' als Kapelle mit Meßerlaubnis erwähnt. Satteldach mit Dachreiter aus dem 17. Jh. Altaraufbau aus dem mittleren 17. Jh.

Standort: Ortsteil Einödsbach auf 1115 m Höhe.

 

 

 

 

OBERSTDORF-SCHÖLIANG:

 

Schöllanger Burg

Einsame Friedhofskapelle mit herrlich gelegenem Bergfriedhof. Letzte Ruhestätte von Pfarrer Joh. Schiebel, des Erschließers der Breitachklamm.

 

 

 

 

Pfarrkirche St. Michael

mit Gnadenbild der lieben Frau von Schöllang. Auf der Kanzel Figuren von Melchior Eberhard aus Hindelang. Standort: Ortsmitte.

 

 

 

Reichenbacher Kirchlein

Am Berghang gelegene Kirche mit spätgotischem Hochaltar. Standort: Ortsteil Reichenbach.

 

 

 

Kapelle St. Jakob

Altar der Spätgotik mit Mutter Gottes von Ivo Strigels und Standfiguren vom Meister des Imberger Altars. Standort: Ortsteil Reichenbach.

 

 

 

 

Kapelle St. Anna

mit Altar von Melchior Eberhard aus Hindelang und Altarbild von Joachim Michael Herz aus Immenstadt. Standort: Ortsteil Rubi.

 

 

 

FISCHEN:

 

Pfarrkirche St. Verena

12. Jh. Bilder von Claudius Schraudolph mit Werken von Melchior Eberhard aus Hindelang. Standort: Haupt-/Pfarrstraße.

 

 

 

Frauenkapelle

vom Vorarlberger Baumeister Michael Beer. Gemälde von Kaspar Sing imHochaltar v. 1665. Wertvolle Pieta 1440.

Standort: Bolgenstraße

 

 

 

SONTHOFEN:

 

Stadtpfarrkirche St. Michael

mit Mutter Gottes von Jörg Lederer 1515. Spätgotische hl. Familie von Daniel Maich.

 

 

 

Kirche St. Leonhard

mit einem der schönsten spätgotischen Altäre des Oberallgäus vom Memminger Hans Strigl dem Älteren. Standort: Ortsteil Berghofen

 

 

 

Pfarrkirche St. Peter und Paul vollständig renoviert.

Standort: Ortsteil Altstädten.

 

 

BLAICHACH:

 

Bildkapelle am Renteweg

 

Oelbergkapelle in Seifriedsberg

 

HINDELANG:

 

Pfarrkirche St. Johannes

Attraktive Sehenswürdigkeit im Ortszentrum.

Standort: Marktstraße

 

 

Kirche St. Leonhard

von einhimischen Künstlern stukkiert und ausgestattet. Eine Anzahl von

Heiligenfiguren von 1510 aus der Werkstatt von Ivo Strigels. Rokoko-

stukkaturen aus dem 18. Jh. Älteste Glocke Schwabens 14. Jh.

Standort: Ortsteil Liebenstein hoch über dem Ostrachtal.

 

 

 

 

 

HINDELANG-BAD OBERDORF:

 

Liebfrauenkirche

mit Madonna von Hans Holbein dem Älteren und dem Hindelanger Altar v.

Jörg Lederer. Palmesel aus der Schule Hans Multschers.

Standort: Richard-Mahn-Straße.

 

 

 

 

HINDELANG-HINTERSTEIN:

 

St.-Antonius-Kirche

Sehenswertes Kirchlein in malerischer Umgebung.

Standort: Ortsausgang

 

 

RETTENBERG:

 

Kirchlein St. Nikolaus

Erbau vom 'Schwarzen Ritter' um 1130. Stellt das älteste im Allgäu er-

haltene Gotteshaus dar. Standort: an der Straße von Kranzegg.

 

 

 

Pfarrkirche St. Stephan

1728/30 nach einem schweren Dorfbrand neu erbaut. Stukkarbeiten des

Wertachers Franz Kappeier, Altarfiguren von Joh. Peter Heel, Pfronten.

Hochaltar mit 'Krönung des Stephanus' von Andreas Miller aus Altach.

Standort: Kirch-/Burgbergerstraße

 

 

 

 

 

St. Blasius-Kirche

Gotische Kirche mit sehenswertem Fresko 'Die Ehe'. Beichtstühle in

Barock von 1989. Hochaltarbild von A. Weiß (1729-1784) und Deckenge-

mälde von Dionys Weiß (1758-1808).

Standort: Ortsteil Vorderburg

 

 

 

 

WERTACH:

 

Pfarrkirche St. Ulrich

Ursprünglicher Standort am Platz des heutigen Gasthofs Engel. 1683 nach

viermaligem Ausbrennen abgebrochen und bis 1896 am jetzigen Standort

neu erbaut. Eingeweiht zu Ehren des hl. Ulrich und der hl. Afra. Bekann-

ter Wallfahrtsort in der zweiten Hälfte des 17. Jh.

Standort: Ulrichstraße

 

 

 

 

 

 

Kapelle St. Sebastian

1512 erbaut und dem hl. Sebastian geweiht. 1762 in der jetzigen Größe

gebaut. Beiname:'Kleine Wies'.

Standort: an der Straße nach Nesselwang.

Besichtigung: In der Saison jeden Montag 16.30 ab Verkehrsamt.

 

 

 

 

 

St. Benno-Kapelle

Erbaut in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Geweiht dem hl. Benno,

Bischof von Meißen. Rechtes Altarbild von Franz Anton Weiß 1768. Lin-

kes Altarbild von Anton Thanner 1880. Hochaltar 1875 von Hösle aus

Lachen. Standort: Ortsteil Bichel

 

 

 

 

 

KLEINWALSERTAL-RIEZLERN:

 

Pfarrkirche Maria Opferung

1471 erstmals als Kapelle nachgewiesen. 1491/93 Neubau mit Zwiebelturm. 1889 Abbruch und Neuerrichtung im neuromantischen Stil. Sakrale Feuersteinmalereien, die 1975 renoviert wurden.

 

 

 

 

Mariendank-Kapelle

1947 in Erinnerung an die Muttergotteserscheinung 1917 in Fatima 1947

erbaut. Beiname: Fatima-Kapelle. Schnitzereien von A. Pretzl und

H. Ebert.

Standort: Ortsteil Schwende

 

 

 

 

 

Mariendank-Kapelle

Im 17. Jh. als Kapelle für die Verschonung vor einer Seuche erbaut.

1986-88 restauriert. Nachbildung der Madonna, deren Original im Walser-

Museum steht. Nur im Sommer geöffnet.

Standort: Zwerenalpe.

 

 

 

 

KLEINWALSERTAL-MITTELBERG:

 

Pfarrkirche St. Jodok

1463 erbaut, 1693/94 barockisiert. Fresken an der Langhauswand aus dem Ende des 15. Jh. Im Chor Fresken aus dem 16. Jh.

Standort: Ortsmitte

 

 

 

Lourdeskapelle

1897 als Stiftung von Friedrich Mathies erbaut.

Standort: bei der Pfarrkirche St. Jodok.

 

 

 

Pfarrkirche St. Martin

1632/36 als Kapelle erbaut, 1738+67 erweitert. 1851 abgebrochen und aus

Gründen der Lawinensicherheit standortverlegt und neuerbaut.

Standort:Ortsteil Baad.

 

 

 

 

KLEINWALSERTAL-HIRSCHEGG:

 

Pfarrkirche St. Anna

1570 als Bild-Kapelle erbaut, 1652 erweitert. 1804 Neubau der jetzigen

Pfarrkirche. 1806 Einweihung.

Standort: Ortsmitte

 

 

 

 

Kapelle 'Maria-Hilf

1730 erbaut. 1891/92 Neubau, 1919 Erweiterung des Zentralbaus. Madonna aus dem Allgäu um 1510.

Standort: Ortsteil Leidtobel